An diesen Tag wurden wir von der Freiwilligen Feuerwehr Strass als Unterstützung für ihre Alarmübung angefordert. Übungsannahme war das im Kultursaal von Strass es zu starker Rauchentwicklung gekommen ist, das besondere an solchen Veranstaltungsorte in der Steiermark ist das es sich hierbei um so genannte Mehrzweckhallen die für die angrenzenden Schulgebäuden als Turnsaal dienen sowie für die Gemeinde als Veranstaltungsort.
In diesem fall ist dieser Saal der Turnsaal der Volks- und Hauptschule der Gemeinde Strass in der Steiermark. Deshalb ist er auch mit einem Gang mit diesen beiden Schulen verbunden.
Die Brandschutztüren haben sich zwar vorschriftsmäßig geschlossen wurden aber von einer Zivilen Person wieder geöffnet was zu einer Kaminwirkung führte so das der Rauch in beide Schulen kam. Die Klassen waren zwar rauchfrei dafür waren die Gänge nicht passierbar.
Ich und mein Kamerad bekamen den Auftrag die Gänge der Hauptschule rauchfrei zu machen und dann anschließend zu den Klassen zu evakuieren. Wir stellten in dem Eingang der Schule unser Entlüfter eine Ventilator und bliesen damit Luft in das Gebäude. Für mich gab es dann eine Überraschung im ersten Stock den dort lief mir eine Lehrerin über den Weg. Sie ging durch den verrauchten Gang herum, das dieser mit einem Theaterrauch simuliert wurde ist das nicht sehr problematisch mach sie das aber bei einem richtigen Feuer hätte sie sich eine schwere Rauchgasvergiftung zugezogen. Also als ich in diesen Gang stand kam auf einmal eine Frau die Stiegen hinauf es stellte sich heraus das es sich bei der Person um eine Mutter eines Schülers handelte und sie wollte den selbigen abholen. Also ich weis nicht ob Mutterliebe eine so gefährliche Aktion rechtfertigt, man stelle sich vor das währe ein richtiges Feuer vor dem Gebäude stehen Feuerwehr und die Frau geht einfach selenruhig hinein und wir können sie dann bergen. Ich finde es beunruhigend für solche Leute mein Leben zu riskieren die nicht denken können was sie tun.
Robert Rottensteiner



